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Nur am Samstag, 22. September 2018 um 20:15 Uhr

& am Sonntag, 23. September 2018 um 16:00 Uhr


ALLES HALB SO SCHLIMM!

Alt sein für Anfänger


Eine Lesung mit Gesang & Tanz


mit DANIELA ZIEGLER

& HELMUT BAUMANN



Text: Lida Winiewicz

Musik: Thomas Zaufke

am Klavier: Nikolai Orloff

Daniela Ziegler, bekannter TV-Star („Der Fürst und das Mädchen“, „Rosenheim Cops“, „Tatort“, „Das Traumschiff“ u.v.m.) sowie Musical- und Theaterschauspielerin („Evita“, „Sunset Boulevard“, „Sister Act“, „Elisabeth“ „Meisterklasse“ u.a.), und ihr Kollege Helmut Baumann, Musicallegende und ehemaliger Intendant des Theaters des Westens in Berlin, wiederhohlen nach zwei ausverkauften Vorstellungen im Februar ihr Programm rund um das Thema Älterwerden. Mit Texten von Lida Winiewicz und speziell dafür komponierter Musik von Thomas Zaufke erwartet den Zuschauer eine kurzweilige Lesung mit Gesang und Tanz, am Klavier begleitet von Nikolai Orloff.

Ein Mann und eine Frau sehen sich nach Jahrzehnten wieder, erkennbar gealtert. Trotz aller Unannehmlichkeiten und Wehwehchen des Alterns haben sie sich mehr als eine Prise jugendlichen Charme bewahrt. Kostbare und komischer Erinnerungen sowieso. Davon erzählen und singen Daniela Ziegler und Helmut Baumann in Monologen, Dialogen und Liedern.

Mit Witz, Lebenserfahrung und sehr viel Klasse bringt das Schauspieler-Duo das Thema des Seniorendaseins ins Rampenlicht – amüsant, heiter, ironisch und zugleich sehr berührend.

Eine Reihe von Gedichten und Prosastücken über das Älterwerden und Alt sein, über liebgewonnene Erinnerungen und neue Erlebnisse, über den alt gewordenen Körper und die noch immer junge Seele darin. Trotz Sentimentalitäten und der Einsamkeit ist die Erkenntnis des Programms unverkennbar optimistisch – Leute bleibt cool! Alles halb so schlimm!

Daniela Ziegler

Die gebürtige Offenbacherin ist eine der bekanntesten deutschen Fernseh- und Theaterschauspielerinnen. Ihre Rollen reichen vom klassischen Fach Helena / „Faust“, Elisabeth / „Maria Stuart“, Goneril / „König Lear“ bis zu Charakteren moderner Autoren wie Martha / „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“, Christine / „Trauer muss Elektra tragen“ oder Maria Callas / „Meisterklasse“.Sie spielte an vielen renommierten Häusern, u.a. in Hamburg, Zürich, Wien, München, Berlin. Populär wurde sie durch ihre TV-Serien: „Gegen den Wind“, „Dr. Schwarz & Dr. Martin“, „Der Fürst und das Mädchen“ und unzählige Haupt- und Titelrollen in Fernsehspielen.

Ihre Musicalausbildung erhielt sie in New York. Ihre wichtigsten Rollen: Eva Peron / „Evita“ (DE Wien, Berlin, München), Erzherzogin Sophie / „Elisabeth“ (Wien & Shanghai), Norma Desmond / „Sunset Boulevard“ (DE). Hierfür erhielt sie den intern. Musical Award “Image” 1997. Diese Rolle spielte sie ein zweites Mal bei den Frankenfestspielen 2016. Im Stage Theater des Westens Berlin war sie zuletzt - wie bereits in der deutschsprachigen Erstaufführung in Hamburg - als Mutter Oberin in „Sister Act“ zu sehen.

Sie gab Konzerte mit Benatzky- und Weill Programmen und war im letzten Jahr in „Eine kleine Sehnsucht“, einer Produktion der Staatsoper unter den Linden in Berlin zu sehen.


Helmut Baumann

begann seine Theaterlaufbahn als Tänzer an der Hamburgischen Staatsoper. Nach 15-jähriger Karriere begann er vermehrt als Regieassistent im Schauspiel zu arbeiten. Seine erste eigene Regie war eine Revue um Kaiser Wilhelm am Thaliatheater in Hamburg. In den folgenden 10 Jahren inszenierte er an vielen deutschsprachigen Theatern zwischen Wien, Zürich, München, Hamburg und Berlin, wobei er häufig die Genres Oper, Musical und Schauspiel wechselte.

1984 wurde er an das Theater des Westens in Berlin erst als künstlerischer Leiter, später als Intendant berufen. In 15 Jahren entstand hier eine Reihe von Inszenierungen, die den Ruf des Hauses über die Stadt hinaus prägten. Gastspiele führten das Team des TdW nach Paris, Zürich, Hamburg, Washington und zu Festspielen. Im Oktober 1985 hatte das Musical „La Cage aux Folles“ seine deutsche Erstaufführung, in der Helmut Baumann die Hauptrolle spielte. Seit der Zeit konnte man ihn häufig auf der Bühne sehen, seit 2016 immer wieder als Attaché Mustafa Bey im „Ball im Savoy“ an der Komischen Oper Berlin.


Nikolai Orloff

Seit 1997 lebt der aus Minsk stammende Pianist in Berlin. Seit 2003 Schulmusikstudium und Engagements als Pianist und Begleiter: u.a. am Renaissance Theater, dem Deutschen Theater, der Bar Jeder Vernunft oder dem Admiralspalast. Zusammenarbeit mit so verschiedenen wie schillernden Künstlern wie Gayle Tufts, Gisela May, Angela Winkler, Berlin Comedian Harmonists, Klaus Hoffmann und André Rieu. Nikolai Orloff ist seit 2011 Dozent für Liedinterpretation an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“.


Lida Winiewicz

geboren in Wien, studierte Gesang an der Hochschule für Musik in Wien, dann Sprachen und arbeitete lange Jahre als Übersetzerin literarischer Werke aus dem Französischen, Englischen und Italienischen, darunter Romane von Colette, Graham Green, Moravia, Cronin, Giraudoux, Francis Stuart u.v.a.

Zugleich schreibt Lida Winiewicz für das Theater, aber auch für Fernsehen und Film und übersetzt Werke des europäischen und amerikanischen Musiktheaters ins Deutsche. Ihr wohl größter Erfolg ist das Bühnenstück „Späte Gegend“, das allein in Telfs zehn Jahre lang in Folge gespielt wurde. Ihr jüngstes Stück „Paradiso“ wurde in Wien uraufgeführt, dann in Berlin, in Innsbruck und auf Gastspielen in Südtirol nachgespielt. Winiewicz ist aber auch Buchautorin und hat seit 2002 nahezu jedes Jahr ein Buch beim Amalthea Verlag publiziert.

Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter Das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien, der Goldene Rathausmann der Stadt Wien, die Romy, den Adolf Grimme Preis, den Deutschen Industriefilmpreis, den Telfser Publikumspreis und zuletzt 2017 den Preis der Stadt Wien für Literatur.


Thomas Zaufke

Seit 1995 hat er sich den Bereichen Musical und Bühnenmusik verschrieben. In Zusammenarbeit mit Peter Lund schuf er die Musik für zahlreiche Stücke, wie zum Beispiel „Babytalk“ (2000), „Elternabend“ (2003), „Held Müller“ (2006), „Mein Avatar und ich“ (2010) und „Grimm!“ (2015), die alle in der Neuköllner Oper in Berlin uraufgeführt wurden.

Er war bereits für viele Häuser und Produktionen tätig: So komponierte er z.B. für die Leipziger Oper („Das Ding mit dem Ring“), das Düsseldorfer Schauspielhaus („Pünktchen und Anton“ und „Ronja Räubertochter“), das Schauspielhaus Hannover („Ugly Ducklings“), das Schauspiel Kiel („Moby Dick“) und das Berliner GRIPS Theater („Die letzte Kommune“ und „Rosa Luxemburg“).

Zaufke komponierte und arrangierte für Hape Kerkelings „Kein Pardon - Das Musical“. Ausserdem für das Gewandhausorchester Leipzig, den Musikverein Wien, das Renaissancetheater Wien und für Künstler wie Rea Garvey, Sasha, Ina Müller, Thomas Hermanns, Gayle Tufts, Tim Fischer und Jan Ammann.


Photos © DERDEHMEL/Urbschat